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Presse-Info-Service
Info Nr. 07/08 vom 27.05.2008 |
An den Fundort im Watt gelangten die Archäologen mit Unterstützung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven, das den Transport der Forscher und ihrer Geräte mit dem Tonnenleger SCHILLICH und einem Schlauchboot übernahm. Vor Ort musste die Dokumentation in rund zwei Stunden erfolgen, denn länger fällt das Wrack nicht trocken. Mit Hilfe von Stereofotografie und eines Diktiergerätes gelang es in dieser kurzen Zeitspanne, alle wesentlichen Details zu dokumentieren.
Das Wrack ist noch etwa 15 m lang und 3 m breit. Es handelt sich um ein „ewerartiges“ Plattbodenschiff, von dem nur die Bodenwrangen und Spanten sowie Reste der Außenbeplankung erhalten sind. Im hinteren Bereich sind auch letzte Reste der Ladung erhalten, die aus Bockhorner Klinkern bestand.
Dr. Ursula Warnke, Direktorin des Deutschen Schiffahrtsmuseums, und Dr. Jana Esther Fries vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege freuen sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit. Weitere Forschungs-projekte und die Kooperation bei der Untersuchung von Schiffsfunden sind geplant.
Weitere Auskünfte
erteilen:
Dr. Ursula Warnke, Deutsches
Schiffahrtsmuseum, Tel. 0471 / 48207-67, warnke@dsm.museum;
Dr. Jana Esther Fries,
Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Tel. 0163 / 2494790,
jana.fries@nld.niedersachsen.de.